Pressekonferenz „Mordprozess in Wien – Was kann getan werden um Femizide zu verhindern?“

Am 24. August 2021 veranstaltete die Allianz GewaltFrei Leben gemeinsam mit den Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) und den Feministischen Alleinerzieherinnen (FEM.A) eine Pressekonferenz anlässlich des heutigen Mordprozesses. Der mutmaßliche Täter, der beschuldigt wird, seine Partnerin im Februar ermordet zu haben, muss sich heute vor einem Gericht in Wien verantworten.

Speziell in diesem Fall müssen wir uns einmal mehr fragen, warum die junge Frau nicht geschützt werden konnte und warum der Mord nicht verhindert werden konnte? Der mutmaßliche Täter war amtsbekannt, wegen Gewaltvorfällen verurteilt und er hatte Bewährungshilfe. Österreich hat zwar am Papier gute Gesetze, doch was nützen diese, wenn die zuständigen Behörden und Institutionen nicht rechtzeitig agieren? Warum wurde kein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen? Warum erhielt das Opfer keinen Personenschutz? Warum konnte dieser Femizid nicht verhindert werden?

Gewaltschutzexpertinnen gehen diesen und anderen offenen Fragen nach und präsentieren ihre Forderungen.

Ihre Gesprächspartnerinnen:

Mag.a Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser

DSAin Rosa Logar, MA, Allianz GewaltFREI Leben, Geschäftsführerin Interventionsstelle Wien

Andrea Czak, MA, Obfrau Verein Feministische Alleinerzieherinnen (FEM.A)


Unter folgendem Link kann die Pressekonferenz nachgehört werden.

Das Presseavisio finden Sie hier und die Presseaussendung inkl. der gestellten Forderungen hier.


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