Kostenlose und Vertrauliche Hilfe

bei Gewalt an Frauen, familiärer Gewalt und Stalking

ich brauche Hilfe

Aktuelles

Verlängerung des Ukraine-Cafés bis vorerst Ende Juni

Am 26. Mai findet der offene Treffpunkt für Frauen*, die vor dem schrecklichen Krieg aus der Ukraine geflüchtet sind, aufgrund des Feiertages nicht statt. Die kommenden Termine sind:

  • 2. Juni
  • 9. Juni
  • 23. Juni
  • 30. Juni

immer von 15 bis 17 Uhr in unserem Büro in der Neubaugasse 1/3 im 7. Bezirk.

Das Angebot verfolgt das Ziel eines niederschwelligen Austausches bei Kaffee und Kuchen. Eine Voranmeldung ist nicht notwendig.

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4. Fachforum der Allianz GewaltFREI Leben: Leben am Limit - Im Spannungsfeld zwischen Armut und Gewalt

Als Mitgliedsorganisation der Allianz GewaltFREI Leben - einem bundesweitem Zusammenschluss von Einrichtungen im Gewalt- und Opferschutz - sind wir mit unserer Geschäftführerin an einem Panel des Fachforums, das am 16. Mai um 17 Uhr im Dachgeschoß des Juridicums Wien stattfindet, vertreten.

Anmeldungen sind noch bis inklusive 12. Mai per Email möglich.

Programmübersicht

Facebook-Veranstaltung

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Aktuelle Stellenausschreibungen

Ab Mitte/Ende Juni wird eine weitere Gruppenleiterin (w) gesucht. Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier. Wir freuen uns über aussagekräftige Bewerbungen bis einschließlich 06. Juni per Mail an Nicole Krejci.

Darüber hinaus suchen wir zusäztliche Kolleginnen (w) zur Beratung, Begleitung und Unterstützung von Opfern von Gewalt. Die Stellenausschreibung hierzu findet sich hier. Aussagekräftige Bewerbungen bitte ab sofort per Mail an Barbara Ille.

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Interview zu sexualisierte Gewalt im Ukrainekrieg

Rosa Logar war heute Vormittag live im Interview mit Puls 24, wo sie über sexualisierte Gewalt im Ukrainekrieg spricht. Leider sind Vergewaltigungen und andere Formen von Gewalt gegen Frauen oft Bestandteil von bewaffneten Konflikten...

Das Interview kann unter folgendem Link aufgerufen werden.

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Anlaufstellen für geflüchtete Frauen aus der Ukraine

Da aufgrund des aktuellen schrecklichen Krieges in der Ukraine viele Frauen nach Wien und Österreich gekommen sind, haben wir es im Rahmen einer Plattform für geflüchtete Frauen und Migrant*innen - die sich regelmäßig zur Vernetzung trifft - als notwendig empfunden, Anlaufstellen mit entsprechenden Angeboten zusammenzutragen und somit die Inanspruchnahme von Hilfe bei Gewalt für jene Frauen zu erleichtern.

Der Flyer wurde für eine weitere Reichweite in mehrere Sprachen übersetzt:

Die Interventionsstelle hat zu diesem Zweck einen offenen Treffpunkt für Frauen aus der Ukraine ins Leben gerufen. Dieser soll einen niederschwelligen Austauch, die Weitergabe von Informationen und die Beantwortung von Fragen bei Kaffee und Kuchen ermöglichen.
Im April und Mai findet dieser Austausch jeden Donnerstag von 15 bis 17 Uhr statt.

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save-diana-akuter-hilferuf

Spendenaufruf #SaveDiana

Die 4-jährige Diana befindet sich zwar im Moment in den USA, ihre Mutter wird aber weiterkämpfen, um sie wieder zurück nach Österreich in ihre vertraute Heimat zu bringen. Doch dies ist mit hohen Kosten verbunden. Der bereits langwierige Gerichtsprozess rund um die Rückführung von Diana hat die finanziellen Möglichkeiten ihrer Mutter bereits überstiegen. Daher hat die Allianz Gewaltfrei Leben einen Spendenaufruf geschaffen, um Frau Erickson etwas zu unterstützen.

Das nachstehende Konto ist eigens und ausschließlich für diesen Zweck eingerichtet.

Kontoinformationen
Inhaberin: Julia Erickson
IBAN: AT97 3239 7000 0173 2361
BIC: RLNWATWWKRE

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Save Diana: 4-jährige wurde in die USA gebracht

Dianas Mutter, österreichische Staatsbürgerin, ist im August 2019 vor psychischer und physischer Gewalt durch den Noch-Ehemann und Vater der gemeinsamen Tochter zurück in ihr Heimatland Österreich geflüchtet. Dem folgte ein langjähriger Rechtsstreit, in dem Frau Erickson unter anderem der Kindesentführung bezichtigt wurde. Die Versuche, eine einvernehmliche Lösung zur Obsorge des gemeinsamen Kindes zu finden, wurden vom Kindesvater abgelehnt.

Am 20. Jänner 2022 passierte schließlich das, wovor sich alle gefürchtet haben: die 4-jährige Diana wurde in den frühen Morgenstunden von der Polizei mithilfe von Gerichtsvollzieher gewaltsam aus dem Bett gerissen und im Pyjama – ohne Schuhe und die Möglichkeit, persönliche Gegenstände mitzunehmen – gemeinsam mit ihrem Vater, vor dem sie Angst hat, zum Flughafen Wien gebracht.

Dort versammelten sich einige Unterstützer*innen, die gemeinsam mit Dianas Mutter versuchten, den Abflug der Kleinen in die USA, mit Zwischenstopp in München zu verhindern. Diana befindet sich jetzt mit ihrem Vater in den USA; sie spricht kein Englisch und er kein Deutsch. Sie hat die letzten Jahre in Österreich bei ihrer Mutter verbracht und ihren Vater kaum gesehen. Und sie hat in den USA auch keine weiteren Bezugs- und Vertrauenspersonen. Ihre Mutter hatte keine Gelegenheit, sich von ihr zu verabschieden.

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Europaratskommissarin_Dez21

Europaratskommissarin für Menschenrechte zu Besuch in Wien

Am 13. Dezember 2021 trafen sich Vertreterinnen verschiedener Frauen*-NGOs mit der Europaratskommissarin für Menschenrechte Dunja Mijatović und berichteten über die Lage in Österreich bezüglich Frauen*rechte, Gleichberechtigung und Gewaltprävention, wo es noch einiges zu tun gibt!

Die Kommissarin führt zirka alls 5 Jahre ein Monitoring von Österreich durch, das anschließend in einem Bericht festgehalten wird.

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Mitarbeiterin (w) für Sekretariat / Office gesucht

Wir suchen ab Mitte Dezember / Anfang Jänner eine neue Mitarbeiterin (w) im Sekretariat im Ausmaß von 30-37 Wochenstunden. Die vollständige Stellenausschreibung finden Sie hier.

Wir freuen uns über aussagekräftige Bewerbungen per Mail an Rosa Logar, Geschäftsführerin.

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Rosa Logar in der ZIB 2

Am 1. Oktober ist Rosa Logar, die Geschäftsführerin der Interventionsstelle, in der ZIB 2 zu Gast und spricht über die hohe Zahl an Femiziden sowie das aktuelle Gewaltschutzpaket der Regierung. Das Interview kann unter folgendem Link innerhalb der kommenden 7 Tage nachgehört werden.

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Pressekonferenz „Mordprozess in Wien – Was kann getan werden um Femizide zu verhindern?“

Am 24. August 2021 veranstaltete die Allianz GewaltFrei Leben gemeinsam mit den Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) und den Feministischen Alleinerzieherinnen (FEM.A) eine Pressekonferenz anlässlich des heutigen Mordprozesses. Der mutmaßliche Täter, der beschuldigt wird, seine Partnerin im Februar ermordet zu haben, muss sich heute vor einem Gericht in Wien verantworten.

Speziell in diesem Fall müssen wir uns einmal mehr fragen, warum die junge Frau nicht geschützt werden konnte und warum der Mord nicht verhindert werden konnte? Der mutmaßliche Täter war amtsbekannt, wegen Gewaltvorfällen verurteilt und er hatte Bewährungshilfe. Österreich hat zwar am Papier gute Gesetze, doch was nützen diese, wenn die zuständigen Behörden und Institutionen nicht rechtzeitig agieren? Warum wurde kein Betretungs- und Annäherungsverbot ausgesprochen? Warum erhielt das Opfer keinen Personenschutz? Warum konnte dieser Femizid nicht verhindert werden?

Gewaltschutzexpertinnen gehen diesen und anderen offenen Fragen nach und präsentieren ihre Forderungen.

Ihre Gesprächspartnerinnen:

Mag.a Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser

DSAin Rosa Logar, MA, Allianz GewaltFREI Leben, Geschäftsführerin Interventionsstelle Wien

Andrea Czak, MA, Obfrau Verein Feministische Alleinerzieherinnen (FEM.A)


Unter folgendem Link kann die Pressekonferenz nachgehört werden.

Das Presseavisio finden Sie hier und die Presseaussendung inkl. der gestellten Forderungen hier.


Zeitungsberichte:

TV-Beiträge:

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Rosa Logar bei Standard-Videodiskussion: Was kann der Staat tun, um Frauenmorde zu verhindern?

Am 21. Juli nahm unsere Geschäftsführerin Rosa Logar bei einer Videodiskussion teil, gemeinsam mit Grünen-Abgeordnete und Frauensprecherin Meri Disoski, die SPÖ-Bundesfrauenvorsitzende Eva Maria Holzleitner, die frühere ÖVP-Frauenministerin Maria Rauch-Kallat und die FPÖ-Nationalratsabgeordnete Dagmar Belakowitsch. Die fünf Frauen diskutierten dazu, was der Staat tun kann, um Femizide zu verhindern. Die Diskussion kann unter folgendem Link nachgehört werden.

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Statistik 2020 für Wien und Österreich online!

Die Statistik über die im vergangen Jahr betreuten Klient_innen inklusive Daten zu ihren Gefährdern ist ab jetzt online verfügbar und kann hier runtergeladen werden. Erklärende Kommentare sowie der gesamte Tätigkeitsbericht werden zu einem späteren Zeitpunkt zur Verfügung gestellt. Bei Fragen und Verständnisproblemen schreiben Sie uns bitte ein Email.

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Stopp der rassistischen Ablenkungsmanöver - es braucht endlich effektive Maßnahmen gegen steigende Zahl der Femizide

Wir unterstützen die gemeinsame Erklärung von Asylkoordination Österreich, dem Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser und dem Verein ZARA Zivilcourage & Anti-Rassismusarbeit.

Wir fordern daher:

… die umfassende Einhaltung der österreichischen Verfassung und damit den Stopp der Abschiebungen nach Afghanistan – es ist das gefährlichste Land der Welt.

… den sofortigen Ausbau der Anlaufstellen für Gewaltopfer, mehr Ressourcen für Prävention.

… ein Ende der rassistischen Pauschalverurteilungen seitens Politik und Medien."

 

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Pressekonferenz der Allianz GewaltFREI leben am 2. Juli "13-jähriges Mädchen getötet: Wann werden Versäumnisse im Gewalt- und Opferschutz endlich in Angriff genommen?"

Zutiefst bestürzt über den Tod des 13-jährigen Mädchens, das in Wien-Donaustadt vor wenigen Tagen von Passant*innen leblos am Straßenrand gefunden wurde, lud die Allianz GewaltFREI leben am kommenden Freitag, 2. Juli um 9:00 zu einer Online-Pressekonferenz via Zoom ein.

Aktuell deutet alles darauf hin, dass das Opfer auf grausamste Weise ermordet wurde. Einer der beiden mutmaßlichen Täter war bereits behördlich bekannt und mehrmals vorbestraft, was vermuten lässt, dass es zu polizeilichen und juristischen Versäumnissen gekommen sein muss. Dass im selben Atemzug eine Debatte entbrannt ist, geflüchtete Menschen pauschal als Verbrecher zu denunzieren und Gewalt (gegen Frauen) als importiertes Problem zu definieren, lässt Gewaltschutzexpertinnen auf den Plan treten.

Ihre Gesprächspartnerinnen:

  • Mag.a Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser
  • DSAin Rosa Logar, MA, Geschäftsführerin Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie
  • Dr.in Margarete Bican, Geschäftsführerin Verein Sprungbrett – Beratungsstelle für Mädchen* und junge Frauen*

Die Pressekonferenz kann unter folgendem Link auf Youtube nachgehört werden.

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Pressekonferenz am 17. Juni 2021 „Recht von Kindern auf Schutz vor häuslicher Gewalt – Wer ist verantwortlich für das Kindeswohl?“

Am 17. Juni 2021 luden der Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF) und die Allianz GewaltFREI leben zu einer Zoom-Pressekonferenz, wo Expertinnen zur aktuellen Situation des Schutzes mitbetroffener Kinder bei häuslicher Gewalt Stellung nahmen.

Kinder sind immer mitbetroffen, wenn Gewalt gegen ihre Mutter verübt wird – entweder als direkt Betroffene oder als ZeugInnen der Gewalt, was vielfach schwere Traumatisierung auslöst. Expertinnen fordern dringend eine effektivere Prävention von Gewalt gegen Kinder und verbesserten Schutz und Unterstützung für minderjährige Opfer und ZeugInnen von Gewalt sowie mehr Bewusstsein für Gewalt an Kindern und miterlebte Gewalt bei Gerichten, Familiengerichtshilfe und Gutachter_innen.

Am Podium vertreten waren.

  • DSAin Rosa Logar, MA, Geschäftsführerin Wiener Interventionsstelle gegen Gewalt in der Familie
  • Mag.a Maria Rösslhumer, Geschäftsführerin Verein Autonome Österreichische Frauenhäuser (AÖF)
  • Andrea Czak, MA, Obfrau Verein Feministische Alleinerzieherinnen (FEM.A)

Die Pressekonferenz kann unter folgendem Link nachgehört werden.

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Presseaussendung: Gewalt an Frauen darf keine Konjunktur haben

In Österreich ist am 29. April der bereits 9. Femizid des Jahres verübt worden. Nun gibt es auch in der breiteren Öffentlichkeit und in den Medien vermehrte Empörung über Femiziden und Gewalt gegen Frauen -  diese wird immer weniger als Beziehungskrise verharmlost.. Anlässlich dessen wenden wir uns mit Forderungen von finanziellen Ressourcen und eines Konjunkturpaketes für Gewaltschutz an die Regierung.

Wir fordern:

  • 3000 Arbeitsplätze im Gewaltschutz - dies wäre vor allem auch angesichts der aktuellen hohen Arbeitslosigkeit eine wichtige Investionen.
  • zusätzliche 228 Millionen Euro an Budget für diesen Bereich.

Die vollständige Pressekonferenz ist hier nachzulesen.

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Pressekonferenz anlässlich des Internationalen Frauentages am 08. März 2021

Bei einem Pressefrühstück am Johanna-Dohnal-Platz forderten Frauenorganisationen mehr finanzielle Ressourcen für Frauen, die von der Corona-Krise überproportional betroffen sind.

Puls24 hat dazu berichtet. Klicken Sie hier. Lesen Sie auch den Artikel von W24 und schauen Sie das Interview mit unserer Geschäftsführerin Rosa Logar, die zum kürzlichen grauenhaften Mordversuch an der Trafikantin Stellung nimmt, unter folgendem Link an!

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profil-Artikel - "Alina hat überlebt, 19 andere nicht"

Lesen Sie die Geschichte einer jungen Frau, die von ihrem Ex-Freund beinahe ermordet wurde. Fast immer wird über Gewaltvorfälle gegen Frauen oder Frauenmorde, die im Rahmen der Familie passieren, berichtet, es handle sich um tragische Einzelschicksale. In diesem Artikel, der am 01. November 2020 im profil erschienen ist, kommen jedoch auch ExpertInnen aus dem Gewaltschutzbereich zu Wort und weisen dabei auch auf nach wie vor bestehende strukturelle Probleme hin.

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