Projekte und Aktivitäten der Wiener Interventionsstelle

Zu den Kerntätigkeiten der Wiener Interventionsstelle gehört, die Gewaltspirale bei Gewalt in Beziehungen zu durchbrechen, die Opfer zu unterstützen und zu stärken und ein gewaltfreies Verhalten beim Gefährder zu erzielen. Dies passiert auf mehreren Ebenen.

Opfer und Täter sind bei Gewaltdelikten in der Familie eng miteinander verbunden. Die Einflussmöglichkeiten des Gefährders auf die Opfer sind vielfältig. Viele Opfer sind finanziell vom Gefährder abhängig. Im Rahmen einer Trennung kommt es besonders häufig zu Morden, Mordversuchen und schweren Gewalttaten.

Die Angebotspalette der Interventionsstelle umfasst deshalb viele Tätigkeiten, die über ein reines Informations- und Beratungspaket hinausgehen. Die Opfer werden aktiv und - soweit es die Ressourcen erlauben - auf allen Ebenen in der Durchsetzung ihrer Rechte unterstützt.

Um eine nachhaltige Verbesserung des Hilfsangebotes gewährleisten zu können, ist eine regelmäßige Vernetzung und Kooperation mit anderen Institutionen (etwa aus dem Exekutiv-, Justiz-, Sozial- und Gesundheitsbereich) unumgänglich.

Auf gesellschaftlicher Ebene bedarf es laufender Aktivitäten im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit (Veranstaltungen, Vorträge etc.), um das Thema Gewalt in der Familie nachhaltig im Bewusstsein der Öffentlichkeit zu verankern.